Top-Fragen, meine Antworten

Ich durfte/musste für das Medium Magazin einen Fragebogen ausfüllen, für die „Top 30 unter 30“-Serie des Branchenhefts. Auf der Liste sind auch mehre andere nette Leute, go check them out here. Nachfolgend meine Antworten dokumentiert.

 

Stationen:

Seit Januar 2012 Redakteur Süddeutsche.de. Plane die Wirtschaftsberichterstattung und halte die Fäden zur Zeitung. Davor Kölner Journalistenschule (leider nicht ganz fertig bekommen wegen des Jobs) und Studium an der Kölner Uni (noch in Arbeit), Bachelor Volkswirtschaft und Politik, Auslandssemester in Südkorea.

Welche Geschichte ist Ihnen besonders gelungen, auf welche sind Sie besonders stolz?
Vor den Wahlen in Griechenland haben wir über die SZ-Accounts bei Facebook und Twitter Menschen in Griechenland gesucht, um die Krise abseits von kalten Wirtschaftsdaten erzählen zu können — aus der Perspektive von Freunden oder Freundesfreunden der SZ. Mit zwei Kollegen habe ich dann eine Serie mit Interviews, Protokollen und Porträts produziert, die in der Zeitung und online hübsch liefen (www.sueddeutsche.de/thema/Geschichten_aus_Griechenland).

Was planen Sie als nächstes?
Das Internet leer lesen. Und nebenbei darüber nachdenken, was der Journalismus von Google, Wikipedia und Reddit lernen kann.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Dann sind fast alle Bücher und Archive digitalisiert und durchsuchbar, Statistiken und Behördendaten sind maschinenlesbar und so leichter und schneller zu nutzen.

Welcher gute Rat hat Ihnen in ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Journalismus ist ein Handwerk, habe ich auf meiner Journalistenschule gelernt. Üben hilft, viel üben hilft viel. Außerdem: Möglichst lebensnah schreiben, sich nicht hinter News-Sprech verstecken.

Welcher Kollege hat Ihnen auf dem Weg besonders geholfen, wer hat Sie besonders unterstützt – und wie?
Manchmal wundere ich mich, dass Stefan Plöchinger (Chefredakteur Süddeutsche.de) und Lutz Knappmann (Vizechefredakteur) einem 23-Jährigen den Job gegeben haben. Aber solange sie sich nicht wundern, ist alles gut.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
In den Medien redet eine Gesellschaft mit sich selbst. Journalisten haben den Job, den gesellschaftlichen Diskurs zu unterstützen.

 

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